Aktuelle Gefahren

March führt Hochwasser - Pegel wieder fallend (Stand: 18.10. 21:15h)

ZAMG-Wetterwarnungen


Beachten Sie die aktuellen Warnungen der ZAMG (klicke hier)

Aufgrund der flächigen Niederschläge in Tschechien in den letzten Tagen führt die March auch in Österreich Hochwasser. Am Pegel Hohenau an der March und in Angern an der March wurde der Scheitel bereits überschritten, der Wasserstand sinkt bereits. In Hohenau wurde ein 10 jährliches, in Angern ein fünfjährliches Hochwasserereignis überschritten. Für Hohenau bedeutet dieser Wert einem Wasserstand, der statistisch gesehen ungefähr einmal in 10 Jahren erreicht wird (HW10). An beiden Pegelmessstellen sind die Werte fallend.

Für den Dauersiedlungsraum bestand hier keine Gefahr, da die Marchdämme für ein hundertjährliches Hochwasser (HW/HQ100) ausgelegt sind. HW 100 ist ein Wasserstand, HQ 100 der Durchfluss, der statistisch gesehen einmal in hundert Jahren erreicht wird. Das letzte große Hochwasser dieser Größenordnung (HW100) fand im März/April 2006 statt und sorgte für Dammbrüche und großflächige Überflutungen. Die Marchdämme wurden in den Folgejahren generalsaniert.

Die Thaya zeigt aufgrund einer erhöhten Abgabemenge aus dem tschechischen Stausee Nove Mlyny (Neumühl) auch höhere Wasserstände (HW1 bis HW5). Die Abgabemenge wurde aber bereits reduziert, daher fallen auch hier die Pegelstände. 

Bitte beachten Sie die aktuellen Pegelstände und Prognosen auf den Seiten des niederösterreichischen hydrologischen Dienstes. 

Gefahren im Herbst - allgemeine Informationen

Die größte Gefahr im Herbst sind sogenannte Herbststürme, die durch große Sturmtiefs über dem Atlantik ausgelöst werden. Die Ausläufer dieser Sturmfronten erreichen auch mehrmals pro Jahr Österreich und können schwere Schäden verursachen. Diese Sturmtiefs erreichen Windgeschwindigkeiten größer 100km/h und das über mehrere Stunden oder sogar Tage. Da es sich um große Wettersysteme handelt können diese Stürme auch einige Tage im Vorhinein sehr genau vorhergesagt werden. Daher sollte es möglich sein Gegenstände, wie z.B. Gartenmöbel und Kindertrampoline, rechtzeitig zu sichern.
Personen werden meist durch umstürzende Bäume, herabfallende oder herumfliegende Trümmer und Gegenstände verletzt oder sogar getötet. So starben z.B. beim Orkan "Kyrill" im Jahr 2007 über 40 Menschen in Europa. Daher sollte in einer Sturmsituation jeder Aufenthalt im Freien vermieden werden. Ab 117km/h spricht man von einem Orkan.
Beachten Sie auch die veränderten Straßenverhältnisse durch Glatteis, Nebel und herabfallendes Laub. In höheren Lagen sind durchaus auch schon die ersten Schneefälle im Herbst möglich.


Weiterführende Informationen zu Gefahren im Sommer (Rückblick)


 

Ihre Kontaktstelle des Landes für Zivil- & Katastrophenschutz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
Langenlebarner Strasse 106 3430 Tulln E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13352
Fax: 02742/9005 - 13520
Letzte Änderung dieser Seite: 18.10.2020
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