DI Dr. Erwin Pröll
Geboren am 24.12.1946 Radlbrunn
Familie und Schulbildung
Sohn eines Weinbauern in Radlbrunn, Hauptschule in Ziersdorf, Bundesgymnasium Tulln (Matura 1965), Landwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur in Wien, 1971 Diplomingenieur, 1976 Promotion als Agrarökonom
1971 Heirat mit Elisabeth Terebesy, vier Kinder; Onkel von Vizekanzler (2008–2011) Josef Pröll und Großonkel von Staatssekretär (2025–) Alexander Pröll.
Beruflicher Werdegang
1972 von Sixtus Lanner in den Österreichischen Bauernbund geholt
1980–1981 Agrarlandesrat in der NÖ Landesregierung
1981–1992 Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Finanzen in NÖ
1991–1995 stellvertretender Bundesobmann der ÖVP
1992–2017 Landeshauptmann von NÖ und Obmann der ÖVP NÖ. Bereits lange vor seiner Kür zum Landeshauptmann engagierte er sich für Verbesserungen der Lebensbedingungen im ländlichen Raum. In den 1980er Jahren gründete er die Dorferneuerung, in den frühen 1990ern die Stadterneuerung. Die Bemühungen seines Vorgängers Siegfried Ludwig weiterführend, forcierte er wie kein anderer Landeshauptmann von Niederösterreich Kunst, Kultur und Wissenschaft. In seiner Ära trat NÖ in kulturellen Belangen aus dem Schatten der Großstadt. Im Bereich von Wissenschaft und Forschung gelten als Leuchtturmprojekte seiner Ära die Eröffnung der Donau-Universität Krems (heute Universität für Weiterbildung) 1995, gemeinsam mit dem Bund die Schaffung des Exzellenzclusters Institute of Science and Technology (IST) in Klosterneuburg 2006 oder das Krebstherapie- und Forschungszentrum MedAustron in Wiener Neustadt (Eröffnung 2016). Im Bereich Kunst und Kultur sind u.a. zu nennen die Kunsthalle Krems (1995), das Karikaturmuseum Krems (2000), das nitsch museum Mistelbach (2007), das Musikzentrum Grafenegg (2007) oder das Arnulf Rainer Museum in Baden (2009).
Ihr Kontakt zum Thema Landesgeschichte
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