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09.10.2026 | 10:21

Weltmädchentag: Selbstbestimmung heißt, den eigenen Weg zu gehen

LH Mikl-Leitner und LR Teschl-Hofmeister: „Mädchen sollen frei von Zwang und Rollenklischees über ihre Zukunft entscheiden können“

Zum Weltmädchentag am 11. Oktober stellen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bildungs- und Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die Selbstbestimmung von Mädchen in den Mittelpunkt. „Mädchen sollen frei und gleichberechtigt aufwachsen – ohne religiösen Zwang und ohne gesellschaftlichen Druck. Selbstbestimmung bedeutet, den eigenen Weg gehen zu können“, betont Mikl-Leitner.

In diesem Zusammenhang verweist die Landeshauptfrau auch auf das geltende Kopftuchverbot für Mädchen bis zum 14. Geburtstag in der Schule. „Wer Mädchen schützen und ihnen Freiheit ermöglichen will, muss dort klare Grenzen setzen, wo Druck und Zwang beginnen. Unser Rechtsstaat gibt hier den Rahmen vor und dieser ist einzuhalten“, so Mikl-Leitner. In Niederösterreich gab es bislang fünf Anzeigen im Zusammenhang mit dem Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren in Schulen.

Selbstbestimmung bedeute zugleich, bei Ausbildung und Berufswahl eigene Interessen und Talente in den Mittelpunkt zu stellen. „Talent kennt kein Geschlecht. Wir wollen Mädchen ermutigen, auch technische und handwerkliche Berufe zu entdecken und ihren Berufsweg unabhängig von Rollenbildern zu wählen“, sagt Teschl-Hofmeister. Mit Initiativen wie dem „Tech-Dating“, dem Girls’ Day und HTL4girls setzt Niederösterreich gezielt darauf, Mädchen für technische Berufe zu begeistern.

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