"Jetzt wird gebaut, um Leben zu schützen", sagt Niederösterreichs Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer beim Startschuss für den umfassenden Sicherheitsausbau der S4 Mattersburger Schnellstraße, heute am 26. März 2025 in Wiener Neustadt. Für Landbauer ist der Baubeginn ein klarer Beweis dafür, dass sich konsequenter Einsatz und politischer Druck auszahlen: „Wir haben diesen Ausbau konsequent vorangetrieben, vehement eingefordert und durchgesetzt. Die S4 wird von einer Gefahrenstelle zu einer sicheren und verlässlichen Verkehrsader für Niederösterreich und das Burgenland. Dieses Projekt ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit – ein klares Gebot der Vernunft und der Verantwortung“, betont Landbauer.
Auf rund 14,3 Kilometern wird die S4 zwischen dem Knoten Wiener Neustadt und Mattersburg in den kommenden Jahren um 12,5 Meter verbreitert. Damit werden künftig zwei Fahrstreifen pro Richtung inklusive baulicher Mitteltrennung und Pannenstreifen zur Verfügung stehen. Das Herzstück der Maßnahme ist die bauliche Trennung der Fahrtrichtungen, um tödliche Frontalzusammenstöße zu verhindern.
„Die S4 war viel zu lange Spielball politischer Blockaden. Damit ist jetzt endgültig Schluss. Verkehrssicherheit duldet keine ideologischen Scheuklappen“, erinnert Landbauer an den Sicherheitsgipfel im August 2023. Im Ergebnis konnten die Länder Niederösterreich und Burgenland die Umsetzung temporärer Sicherungsmaßnahmen erreichen.
Jetzt folgt der vollwertige Sicherheitsausbau: Die ASFINAG investiert rund 242 Millionen Euro in das Projekt. Die Bauarbeiten starten mit dem Neubau von vier Brücken bei Lanzenkirchen, Katzelsdorf, Neudörfl und Bad Sauerbrunn. Parallel dazu wird der Bestand schrittweise erweitert und erneuert. Der gesamte Ausbau wird bis Ende 2029 abgeschlossen sein.
Trotz der Bauarbeiten bleibt der Verkehr jederzeit aufrecht – wechselweise stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Bereits die von Landbauer und dem Burgenland eingeforderte Sofortmaßnahme 2023 – die provisorische bauliche Mitteltrennung – hatte die Verkehrssicherheit spürbar erhöht und schwere Unfälle verhindert.
„Jeder investierte Euro schützt Menschenleben und stärkt die Sicherheit für tausende Pendler und Familien, die täglich auf der S4 unterwegs sind“, so Landbauer.
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