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25.04.2026 | 14:03

Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems offiziell eröffnet

LH Mikl-Leitner: „Die Kunsthalle Krems ist ein ganz großes Schaufenster in die Welt und ein Zentrum für Exzellenz“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems.© NLK KhittlDownload (1.6Mb)

Die Retrospektive „Robert Rauschenberg. Image and Gesture“ wurde heute, Samstag, von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in der Kunsthalle Krems offiziell eröffnet. Die Schau ist Teil des internationalen Ausstellungsreigens zum hundertsten Geburtstag des US-amerikanischen Künstlers.

Dass die Kunsthalle Krems nach Weltstädten wie New York oder Hongkong die Rauschenberg-Retrospektive zum hundertsten Geburtstag des Künstlers ausstelle, sei „ein ganz klares Signal für das internationale Vertrauen in das Kulturland Niederösterreich“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Die Kunsthalle Krems ist ein ganz großes Schaufenster in die Welt und ein Zentrum für Exzellenz“, betonte sie, und diese Ausstellung bestätige: „Internationale Spitzenkunst und -kultur hat nicht nur im urbanen Raum eine Heimat, sondern auch in ländlichen Regionen.“

Der Künstler Robert Rauschenberg habe sich Zeit seines Lebens für gesellschaftliche Belange stark gemacht, führte Mikl-Leitner aus. „Der Künstler und diese Ausstellung stehen – genauso wie das Kulturland Niederösterreich – für Weltoffenheit, Vielfalt und Qualität“, sagte sie. Vor Jahrzehnten sei man kulturell noch im Schatten der Bundeshauptstadt Wien gestanden, „aber dank unserer Kulturstrategie und vielen Investitionen in die Kulturinfrastruktur ist Niederösterreich heute ein erfolgreiches Kunst- und Kulturland“, so die Landeshauptfrau. Sie nannte „kulturelle Leuchttürme“ wie die eigene Landeshauptstadt mit dem Kulturbezirk, das Festivalzentrum Grafenegg oder die Kunstmeile Krems. Mikl-Leitner unterstrich abschließend: „Investitionen in Kunst und Kultur sind für uns kein ‚Kann‘, sondern ein ‚Muss‘ – nicht Selbstzweck, sondern Lebenselixier.“ Möglich werde der Erfolg des Kulturlandes Niederösterreich aber nur „durch das Miteinander zwischen dem Land Niederösterreich und der gesamten Kunstszene“, sagte sie.

Unter den Ehrengästen war auch der amerikanische Botschafter Art Fischer, der Rauschenberg als kulturellen Botschafter würdigte. Er zeigte sich in seinem Statement überzeugt: „Kultur kann Türen öffnen, Vertrauen und Verständnis über Sprachbarrieren, Staatsgrenzen und Ideologien hinweg aufbauen.“ Fischer dankte besonders dem Land Niederösterreich. „Niederösterreichs Unterstützung der amerikanischen Kunst stärkt nicht nur unsere internationale Partnerschaft, sie öffnet Grenzen und verbindet Menschen.“

Der künstlerische Direktor der Kunsthalle Krems, Florian Steininger, sprach über Robert Rauschenberg als einen der einflussreichsten US-amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts und Wegbereiter der Pop-Art und Konzeptkunst. „Das künstlerische Werk Rauschenbergs ist enorm facettenreich und genreübergreifend“, so Steininger. Er gab zudem einen Überblick über die Werke der Ausstellung: „Ein Zusammenspiel aus fotografischem Bildmaterial und gestischer Malerei steht dabei im Mittelpunkt“, erklärte er.

Die Direktorin der Rauschenberg Stiftung, Julia Blaut, meinte unter anderem, Rauschenberg habe eine Brücke zwischen Expressionismus und Pop-Art geschlagen, und hob besonders hervor: „Er war schon immer an allem Neuen interessiert, und das spiegelt sich in all seinen Werken wider.“ Blaut gab einen Überblick über die Arbeit der Stiftung – von der Publikation des ersten Buches von Rauschenberg „I don´t think about being great“ bis hin zu künftigen Ausstellungen und Events.

Gregor Reinberg begleitete auf der Violine die Komposition „Circus on“ des US-amerikanischen Komponisten und Künstlers John Cage, der Werke Rauschenbergs in akustische Performances transformierte.

Die Rauschenberg-Retrospektive läuft bis einschließlich 1. November 2026. Alle Informationen online auf www.kunstmeile.at/de/ausstellungen/robert-rauschenberg

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Bei der Eröffnung der Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems (v.l.n.r.): der amerikanische Botschafter Art Fischer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Sohn des Künstlers, Christopher Rauschenberg, mit Gattin Janet Stein und Florian Steininger, künstlerischer Direktor Kunsthallte Krems.
Bei der Eröffnung der Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems (v.l.n.r.): der amerikanische Botschafter Art Fischer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Sohn des Künstlers, Christopher Rauschenberg, mit Gattin Janet Stein und Florian Steininger, künstlerischer Direktor Kunsthallte Krems.© NLK KhittlDownload (1.8Mb)

Bei der Eröffnung der Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems (v.l.n.r.): der amerikanische Botschafter Art Fischer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Sohn des Künstlers, Christopher Rauschenberg, mit Gattin Janet Stein und Florian Steininger, künstlerischer Direktor Kunsthallte Krems.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems – im Bild mit dem Sohn des Künstlers, Christopher Rauschenberg.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems – im Bild mit dem Sohn des Künstlers, Christopher Rauschenberg.© NLK KhittlDownload (1.5Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Rauschenberg-Retrospektive „Image and Gesture“ in der Kunsthalle Krems – im Bild mit dem Sohn des Künstlers, Christopher Rauschenberg.

(v.l.n.r.) Julia Flunger Schulz (GF Kunstmeile Krems), Art Fischer (US-Botschafter), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Julia Blaut (Direktorin Rauschenberg Stiftung), Christopher Rauschenberg (Sohn des Künstlers) und Florian Steininger (künstl. Direktor Kunsthalle Krems).
(v.l.n.r.) Julia Flunger Schulz (GF Kunstmeile Krems), Art Fischer (US-Botschafter), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Julia Blaut (Direktorin Rauschenberg Stiftung), Christopher Rauschenberg (Sohn des Künstlers) und Florian Steininger (künstl. Direktor Kunsthalle Krems).© NLK KhittlDownload (1.7Mb)

(v.l.n.r.) Julia Flunger Schulz (GF Kunstmeile Krems), Art Fischer (US-Botschafter), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Julia Blaut (Direktorin Rauschenberg Stiftung), Christopher Rauschenberg (Sohn des Künstlers) und Florian Steininger (künstl. Direktor Kunsthalle Krems).

(v.l.n.r.) Violinist Gregor Reinberg, Jose Castanal (Leihgeber, Galerie Ropac), Julia Flunger-Schulz (GF Kunstmeile Krems), Julia Blaut (Direktorin Rauschenberg Stiftung), Art Fischer (US-Botschafter), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Christopher Rauschenberg mit Ehefrau Janet Stein und Florian Steininger (künstl. Direktor Kunsthallte Krems).
(v.l.n.r.) Violinist Gregor Reinberg, Jose Castanal (Leihgeber, Galerie Ropac), Julia Flunger-Schulz (GF Kunstmeile Krems), Julia Blaut (Direktorin Rauschenberg Stiftung), Art Fischer (US-Botschafter), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Christopher Rauschenberg mit Ehefrau Janet Stein und Florian Steininger (künstl. Direktor Kunsthallte Krems).© NLK KhittlDownload (1.5Mb)

(v.l.n.r.) Violinist Gregor Reinberg, Jose Castanal (Leihgeber, Galerie Ropac), Julia Flunger-Schulz (GF Kunstmeile Krems), Julia Blaut (Direktorin Rauschenberg Stiftung), Art Fischer (US-Botschafter), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Christopher Rauschenberg mit Ehefrau Janet Stein und Florian Steininger (künstl. Direktor Kunsthallte Krems).

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