Maximilian I. (1459-1519) - Fortschritt und Beharrung in einer sich verändernden Welt

Vortrag von Manfred Hollegger (Österreichische Akademie der Wissenschaften - Institut für Mittelalterforschung)

Kaiser Maximilian
Maximilian-Denkmal des Wiener Bildhauers Edmund Hofmann von Aspernburg (1847-1930) in Cormòns © Werner Watzenig

Kaiser Maximilian I. (1459–1519) war Herrscher eines „unruhigen Reiches“ an der Zeitenwende vom Mittelalter zur Neuzeit. In einer Welt, die ihm Herausforderung und Bewährungsprobe zugleich war, musste sich der Regent ständig aufs Neue beweisen. 

Neben seiner Politik im Heiligen Römischen Reich und in Europa werden im zweiten Teil des Vortrags insbesondere auch Maximilians Reformen in seinen österreichischen Erbländern im Spannungsfeld zwischen fürstlichem Zentralismus und ständischem Föderalismus beleuchtet. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf Maximilians Wirken in den damals sogenannten Niedern Österreichischen Ländern – mit dem Erzherzogtum Österreich unter der Enns, dem heutigen Niederösterreich, an ihrer Spitze.

Begrüßung
PD Dr. Roman Zehetmayer, Leiter der Abt. NÖ Landesarchiv und NÖ Landesbibliothek

Einführung
MMag. Günter Katzler, Generalsekretär des Vereins für Landeskunde von NÖ

Vortrag
Dr. Manfred Hollegger


Datum und Zeit:14. Mai 2019
18:00 Uhr
Ort:Lesesaal der Niederösterreichischen Landesbibliothek,
Landhausplatz 1 | Kulturbezirk 3, St. Pölten

Zum Vortragenenden
Manfred Hollegger, geb. 1954, Dr. phil., Senior Scientist am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Link zur Seite an der ÖAW). Projektleiter und Bearbeiter der Regesta Imperii XIV: Regesten Maximilians I. (bisher 7 Bände). Verfasser einer Biographie dieses Herrschers (Maximilian I. 1459–1519. Herrscher und Mensch einer Zeitenwende. Kohlhammer, Urban Taschenbücher 442, Stuttgart 2005). Daneben zahlreiche Vorträge, Interviews und Publikationen zu Maximilian I. und seiner Zeit (Persönlichkeit, Herrschaftsstil, Elitenbildung, Hofleben, Regierung, Verwaltung, Finanzen, Beamtenethik, Propaganda, Außenpolitik, Gesandtschaftswesen, Krieg).


Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Veranstaltung Fotos gemacht und zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Dokumentation verwendet werden. 

Der Eintritt ist frei! Um Anmeldung wird gebeten (E-Mail: post.k2veranstaltungen@noel.gv.at; telefonisch: 02742 / 9005 – 12835).

Downloads

Ihre Kontaktstelle zum Verein für Landeskunde von NÖ

Amt der NÖ Landesregierung Landhausplatz 1, Haus Kulturbezirk 43109 St. Pölten
E-Mail: verein.k2@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-16255
Fax: 02742/9005-16550
Letzte Änderung dieser Seite: 10.5.2019
© 2019 Amt der NÖ Landesregierung