typisches Herbstwetter - Nebel, Glatteis

Beachten Sie die Winterreifenpflicht!

Allgemeine Informationen über Gefahren im Herbst

Nebel, Glatteis, erste Schneefälle, Herbststürme

Die größte Gefahr im Herbst geht von großen Tiefdruckgebieten über Europa aus.

Sturmtiefs mit Windgeschwindigkeiten größer 100km/h führen fast jedes Jahr zu Schäden in Österreich. Die Folge bei diesen hohen Windgeschwindigkeiten sind umstürzende Bäume und Schäden an Dächern. Der Aufenthalt im Freien ist bei Sturm unbedingt zu vermeiden!

Diese Sturmtiefs werden von den Wetterdiensten mit Vornamen bezeichnet und bleiben uns damit leichter in Erinnerung. Die größten Schäden in Niederösterreich verursachte der Orkan Kyrill im Jänner 2007 und der Orkan Emma Anfang März 2008. Im Vorjahr sorgte bereits am 21. September 2018 der erste Herbststurm für Schäden in Österreich. Daher gilt es vorbereitet zu sein! Wetterwarnungen finden Sie auf den Seiten der ZAMG (siehe Österreichgrafik ganz oben). Besonders gefährdet bei Sturm sind die beliebten Kindertrampoline. Wir empfehlen eine gute Sicherung oder die Demontage, so werden Schäden verhindert.

Gefahr von lokalen Stromausfällen

Rechnen Sie auch mit Stromausfällen, wenn elektrische Anlagen durch umstürzende Bäume (Sturm) beschädigt werden.

In Niederösterreich sind durch den Landesenergieversorger ein Großteil der Leitungen, die in Waldgebieten geführt wurden, mittlerweile als Erdkabel sturm- und eissicher verlegt. Daher ist die Stromversorgung in weiten Teilen NÖ auch bei schweren Stürmen relativ gut sichergestellt. Beim Föhnsturm Ende Oktober 2018 waren laut Netz NÖ rund 3000 Kunden von Stromausfällen betroffen. Daher gilt es trotzdem vorbereitet zu sein!

Wenn der Strom ausfällt, bin ich vorbereitet?

Gerade in der Urlaubszeit, wenn das Eigenheim für mehrere Tage unbeaufsichtigt ist, kann ein Stromausfall zu unliebsamen Überraschungen führen, etwa ein aufgetautes Gefrierfach.

Rückblick Sommer 2019

Im Juni und Juli sorgten Gewitter vor allem im Wald- und Weinviertel für Schäden. So wurde im Bezirk Waidhofen/Thaya am 1. Juli sogar ein Futtersilo schwer beschädigt. Vergleich zu den schweren Unwettern in Tirol, Salzburg und Oberösterreich Ende Juli, blieb NÖ im Sommer 2019 weitestgehend verschont. In Salzburg musste in der Ortschaft Rußbach sogar Zivilschutzalarm ausgelöst werden. Auch im August blieben größere Schäden durch Unwetter in NÖ aus. Am 21. und 22. August sorgten Blitzschläge für mehrere Brände im Bezirk Melk. 

 

Ihre Kontaktstelle des Landes für Zivil- & Katastrophenschutz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
Langenlebarner Strasse 106 3430 Tulln E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13352
Fax: 02742/9005 - 13520
Letzte Änderung dieser Seite: 13.11.2019
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