Daten zur kommunalen Abfallwirtschaft in Niederösterreich

Jährliche Berichte zu Abfallaufkommen und Organisation in NÖ

Bericht zu den Abfallwirtschaftsdaten

Seit 1989 wird vom Land Niederösterreich jährlich Rückschau auf abfallwirtschaftliche Daten des vergangenen Jahres gehalten.

Auch im 31. Rückblick  sind Abfallaufkommen, Mengen-Entwicklungen, die Organisation der kommunalen Abfallwirtschaft sowie der Status der im NÖ Abfallwirtschaftsplan definierten Zielsetzungen im Jahr 2019 nachzulesen.

In Niederösterreich fielen 2019 235.053 t Restmüll, 76.068 t Sperrmüll, 156.614 t biogene Abfälle aus der Biotonnensammlung, 3.993 t Problemstoffe, 711 t Batterien, 12.775 t Elektroaltgeräte und 292.291 t Altstoffe an. Das Gesamtabfallaufkommen (ohne Bauschutt) betrug 918.769 t (548 kg/Einwohner).

607.647 t Abfälle (362 kg/Einwohner) wurden getrennt gesammelt (biogene Abfälle, Problemstoffe, Batterien, Elektroaltgeräte, Altstoffe und Grünschnitt), die Trennquote lag somit bei 66 %. Diese in den Kommunen getrennt gesammelten Abfälle werden überwiegend stofflich verwertet, sodass die tatsächliche Recyclingquote aus den Stoffflüssen bei 62 % liegt.

Über 80 % des kommunal gesammelten Rest- und Sperrmülls werden in den Müllverbrennungsanlagen Zwentendorf/Dürnrohr und Zistersdorf thermisch verwertet.

Der Transport dorthin erfolgt größtenteils in Spezialcontainern per Bahn, wofür zehn Umladestationen in Niederösterreich bestehen.

Auch über die Ergebnisse der Studien „Klimaeffekt von Ernährung und Lebensmittelabfällen in Niederösterreich“ und „Kompostierbarkeit von biologisch abbaubaren Vorsammelhilfen“ wird berichtet. 


Abfallbehandlung in Niederösterreich
Abfallbehandlung in Niederösterreich© Land NÖ
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Letzte Änderung dieser Seite: 4.9.2020
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